Projekt:

Am 5. März 1945 wurde unsere Heimatstadt zerstört. In Trümmern lag, was Generationen geschaffen hatten. Tote unter der Zivilbevölkerung waren zu beklagen. Das Stadtbild durch Ruinen, Ausgebombte und Flüchtlinge geprägt. Tiefflieger verbreiteten Angst und Schrecken. Noch bis zum 8. Mai hielt die Kriegssituation an, Not und Elend für die Menschen in Chemnitz . Doch wie konnte es dazu kommen? Was waren die Ursachen? Wer erinnerte sich wohl in diesen Tagen wie es begonnen hatte? Zur Reichstagswahl am 5. März erhielt die "Rechte" in Chemnitz nicht die Mehrheit,..." schon gar nicht in den Wohngebieten, die durch das typische Arbeitermilieu des „Sächsischen Manchester“ geprägt waren. Trotzdem kam sie an die Macht. Gewalt, Terror und Einschüchterung waren Methode, um diese zu festigen. Zwölf Jahre bestimmte sie das Geschick unseres Landes, brachte Krieg, Tod und bis dato unvorstellbares Leid in die Welt. Am Ende kehrte der Krieg nach Deutschland zurück.

Wir wollen mit unserem Projekt an diese Zeit erinnern. Wollen Geschichten aus unserer Heimat ins Licht rücken, die nicht vergessen werden dürfen. Damit sich solches nicht wiederholt. Die „Geschichtsbaustelle-Chemnitz" ist der erste Schritt, eine Ausstellung, die auf Ereignisse im März 1933 hinweist und bis zum Sommer durch Chemnitz wandern wird. In der zweiten Jahreshälfte werden ein Internetauftritt  und eine Broschüre folgen, wobei es gilt, die Geschichte und Geschichten jener Zeit zu bewahren.

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“Mitwirkung: Verband der Verfolgten des Naziregimes-Bund d. Antifaschisten Chemnitz / Stadtarchiv Chemnitz

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